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Re: [luga] routing of broadcasts?



Bernd Petrovitsch wrote:
Du willst ausschließlich DNS verwenden. Punkt.

Ja ich will! Aber leider kein Punkt. DNS ist schwierig zu realisieren. Oder kennst Du ein gutes HOWTO? Das Problem ist, daß im DNS Service orientierte Einträge existieren müssen. WINS speichert nämlich nicht blos das Pendant zu A records :-(. Die lustigen Namen mit den Hexcodes meine ich z.b. EARTH-DOMAIN<1b> (Domain Master Browser) EARTH_DOMAIN<1d> (Logon Server) ....

Warum?
DNS kommt aus der gerouteten IP-Welt und ist dafür gebaut (bzw. dafür
gemacht worden).
BTW kannst du den ISC-DHCPD auch mit dem bind verheiraten.

Ist mir leider alles klar.


WINS war eine Krücke und kommt aus der Win-Protokoll-Welt. Die war nie
routefähig und ist im Prinzip davon ausgegangen, daß du mit Broadcasts
alle Rechner erreichst (allein schon das "die Instanzen am Netz stimmen
ab, wer die Master-Browse-List verwaltet" läßt wenig Spielraum über -
schon in der Theorie).

Naja. Ich sehe das eher als eine Limitierung von Samba. In der WIN Welt ist es kein Problem Primary und Secondary WINS zu haben, die untereinander replizieren.


NetBIOS ist erst routefähig geworden, wie es auf einmal "overIP"
transportiert werden konnte.
Wenn man jetzt mehrere IP-Netze mit Routern dazwischen hat, war^Wist die
übliche Hacklösung, am Router Samba zu fahren und den so zu
konfigurieren, daß *immer* der die Master-Browse-List verwaltet und die
Liste ist damit auf beiden Seiten "sichtbar". Die Lösung geht natürlich
nicht mehr, wenn man 2 Router hat ...

Einspruch! Die Browse Listen haben rein gar nix mit WINS zu tun. (Zumindest soweit ichs verstanden habe. Aber das "Ganze" ist zugegebener massen etwas undurchsichtig.) Es ist nämlich überhaupt kein Problem die Browse Listen auf beiden Subnetzen zu sehen (je ein Samba die über remote browse sync gekoppelt sind) und trotzdem die Adressen nicht auflösen zu können. Ich habe auch schon probiert ein sauberes DNS zu fahren, was aber für die Namensauflösung nur tlw. Erfolg gebracht hat. Betrieb geht, logon geht aber schief :-(

IIRC kann Samba WINs Requests übers DNS auflösen. D.h. der
(ISC-)DHCP-Server schreibt es ins DNS und Samba löst von dort auf.

Bist Du sischa? Wäre eine Lösung. Ich zweifle nur deshalb dran, weil der WINS eben auch die "lustigen" Namen speichert.


Ach ja, klar Bridging wäre auch eine Lösung. Die möchte ich aber nur als letzten Ausweg sehen, da die Netze über WAN verbunden sind.

Uuuugh. Ich weiß, daß ist ein Heidenaufwand, aber ich würd' das Netz auf
"DNS and no more WINS" migrieren und du löst mbMn die taktischen
Probleme strategisch.

Jo. Deshalb suche ich ja nach soetwas wie einem NB Gateway.

Roland




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September 2010