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Re: [luga] Festplattenstörer



> > Zusätzlich kannst Du noch Mount Options Deiner Dateisysteme verändern
> > (noatime generell und commit Intervall für Ext3).
> hab ich nachgelesen, soll aber nicht viel ändern..

Machst du Witze? noatime ist ein Muss, wenn du Schreibzugriffe auf die
Platte verhindern willst! Vor allem in den großen Desktop-Environments
gibt es einen Haufen Hintergrund-Sachen, die laufend Konfig-Files pollen
(z.B. NetworkManager und die ifup/down-Files) oder Verzeichnisse
überwachen (z.B. Panel und /usr/share/applications). Zum Teil machen sie
das über fam(3), zum Teil aber auch einfach durch wiederholtes Lesen.
Damit veranlassen sie das Filesystem laufend die "atime" auf dem File zu
aktualisieren -> Aus Lesezugriffen, die der Cache befriedigen könnte,
werden Schreibzugriffe.

> Ich glaube ext3 ist hier ein Problem, weiss jemand ob (uhd warum) ext2 
> uU besser sein könnte? 

Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ein Schreibzugriff ist
ein Schreibzugriff und ob der jetzt ein paar Sekunden im Journal landet
und dann erst in der Inode-Tabelle, ist interessant wenn es dein Ziel
ist die Anzahl der Zugriffe insgesamt zu senken. Aber du willst ja die
Ruhezeiten der Festplatte zwischen den Zugriffen maximieren und für
dieses Problem ist die Anwesenheit von Journaling reichlich wurscht.

> Wie wäre es denn mit dem guten alten FAT32?

Nein, nur nicht!

> Jemand mit Vorschlägen?

Ich halte viel vom bereits erwähnten laptop-mode.

lg,
Edgar





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September 2010