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Re: [luga] RE: [luga] [OT?]notebook für den einsatz unter linux



On Fri, Mar 16, 2007 at 10:10:58AM +0100, Peter Mueller wrote:
> 
> Hardware sehr solide, aber wenn dann etwas kaputt ist kannst Du HP komplett
> vergessen, egal was du repariert haben willst, einen Kratzer am Gehäuse oder
> einen Totalschaden (LKW übers Display gefahren) HP ist das wurscht, du
> musst eine Reperaturpauschale die ca 80% der Neuanschaffung eines 
> äquivalenten
> Notebooks ausmacht bezahlen und ein Ersatzgerät nehmen, Ersatzteile gibts
> nicht einmal für HP-Vertragswerkstätten (keine Ahnung was die dan überhaupt
> noch reparieren ....)
> 
> Ich kann allerdings mangels eigener Erfahrung nicht sagen, ob das nicht
> entzwischen bei allen anderen Notebookherstellenr bzw. vermarktern genauso
> ist ....

Vor einer Woche habe ich einen Inverter (das Dings was die Hochspannung
für das LCD Backlight macht) als Originalersatzteil für meinen Thinkpad
X31 nachbestellt. So um die 30.- Euro. Für Thinkpads ist es kein Problem
(auch nach Verkauf an Lenovo) Ersatzteile zu bekommen. Und es gibt eine
komplette Montageanleitung im Netz wo jede einzelne Schraube beschrieben
ist. Vergleiche Thinkwiki: http://www.thinkwiki.org/wiki/Category:X31
hat einen Link auf das HW-Maintenance Manual für den X31. Für ein altes
R40 habe ich das auch... Keine Ahnung, ob das bei neueren (Lenovo)
Modellen noch genauso gut ist.

Ich würde jederzeit wieder ein Thinkpad nehmen, habe aber vor kurzem
eine Untersuchung über die Kompatibilität von Grafik-Treibern mit der HW
gemacht und da schaut es nicht rosig aus. Best bet ist ein Intel 900
Grafikchip. Der 855 kann ein Video-Overlay nur entweder am internen oder
am externen Ausgang ausgeben und es braucht einen Patch für den X-Server
dafür (weiss nicht, ob sich das inzwischen geändert hat). Mit dem neuen
Intel-Chip ist das besser. Alternativ halt ATI oder NVidia mit
proprietären Treibern...

WLAN ist kein so grosses Problem mehr, seit es Treiber für Broadcom im
Kernel gibt. Allerdings braucht man die entsprechenden Windows Firmware
images für die Karten und muss die dann unter Linux installieren. Für
Debian Etch gibts ein rundum sorglos Paket, das die binärtreiber zur
erkannten Karte automatisch runtersaugt und installiert :-)

Ich bin allerdings ein Fan von Atheros-basierten Karten, weil man da
mehrere virtuelle WLAN-Interfaces auf der selben Frequenz betreiben
kann. Ausserdem gibt es nette patches für injection im Monitoring-Mode
wenn Du z.B. WEP cracken willst.

(Fast) alle WLAN-Karten unter Linux haben proprietäre SW-Teile, entweder
als Firmware die in die Karte geladen wird, oder als proprietären Teil
im Linux-Kernel (Atheros MadWifi Treiber) wo sogar der Linux-Kernel
tainted ist. Es gibt zwar glaube ich ein Projekt, einen freien Treiber
für Atheros zu schreiben, k.A. wie weit das gediehen ist, die BSDs haben
aber glaube ich einen freien Treiber für Atheros.

Ralf
-- 
Ralf Schlatterbeck
email: ralf@zoo.priv.at FAX: +43/2243/26465/23




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