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Re: [luga] Festplattenstörer



Am Montag, 12. März 2007 schrieb Edgar Holleis:
> > > Zusätzlich kannst Du noch Mount Options Deiner Dateisysteme
> > > verändern (noatime generell und commit Intervall für Ext3).
> >
> > hab ich nachgelesen, soll aber nicht viel ändern..
>
> Machst du Witze? noatime ist ein Muss, wenn du Schreibzugriffe auf
> die Platte verhindern willst! 
Du hast recht, ich hab's gemerkt nachdem ich's in meine fstab schreib, 
aber in SuSE 9.3 powersave steht (darauf bezog ich mich)
## Path:        System/Powermanagement/Powersave/Disk
## Type:        yesno
## Default:     "no"
#
# remount reiserfs with option noatime? 
# Was necessary with earlier kernels,
# should not be needed any longer.
HD_NOATIME="no"

> Vor allem in den großen 
> Desktop-Environments gibt es einen Haufen Hintergrund-Sachen, die
> laufend Konfig-Files pollen (z.B. NetworkManager und die
> ifup/down-Files) oder Verzeichnisse überwachen (z.B. Panel und
> /usr/share/applications). Zum Teil machen sie das über fam(3), zum
> Teil aber auch einfach durch wiederholtes Lesen. Damit veranlassen
> sie das Filesystem laufend die "atime" auf dem File zu aktualisieren
> -> Aus Lesezugriffen, die der Cache befriedigen könnte, werden
> Schreibzugriffe.
>
> > Ich glaube ext3 ist hier ein Problem, weiss jemand ob (uhd warum)
> > ext2 uU besser sein könnte?
>
> Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ein Schreibzugriff
> ist ein Schreibzugriff und ob der jetzt ein paar Sekunden im Journal
> landet und dann erst in der Inode-Tabelle, ist interessant wenn es
> dein Ziel ist die Anzahl der Zugriffe insgesamt zu senken. Aber du
> willst ja die Ruhezeiten der Festplatte zwischen den Zugriffen
> maximieren und für dieses Problem ist die Anwesenheit von Journaling
> reichlich wurscht.
>
> > Wie wäre es denn mit dem guten alten FAT32?
>
> Nein, nur nicht!
>
> > Jemand mit Vorschlägen?
>
> Ich halte viel vom bereits erwähnten laptop-mode.
Das hab ich inzwischen installiert - sehr gut (man muss aber SuSIs 
powersave ausschalten, ist aber kein großer Verlust) auch wenn es eine 
klitzekleinen Macke haben dürfte: meine HD werden in fstab so 
gemounted:
/dev/hda2     /           ext3       noatime,acl,user_xattr        1 1
/dev/hda3     /home  ext3       noatime,acl,user_xattr        1 2
und dann durch laptop-mode mit noatime remounted, aber dann
aber wenn ich laptop-mode wieder ausstelle werden sie OHNE noatime 
wieder zurückgegeben, warum nicht mit den Einstellungen aus meiner 
fstab??

Frage dazu, gäbe es denn ein Linux-SIGNAL, dass meine Programme dazu 
bringen könnte ihre auf RamDirk liegenden Files jetzt auf HD zu 
schreiben? 
  => 1. kann man so einfach eigene Signale erzeugen (wie), oder 
  => 2. kann man eines (welches) einfach missbrauchen?
Es würde ja genügen, wenn es mehrere Platten gäbe und eine jetzt 
hochfährt, dass dann erst die progs jeweils ein 'hdparm -C /dev/hdx'
mach um zu checken ob 'ihre'platte da ist.

Danke auf alle Fälle!
Calli





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