[LUGA]
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WSR

Abgehaltene Veranstaltungen 2020

RISC-V und RISC-V BitManip

Vortragende:
Claire Wolf (aka Clifford Wolf)
Ort: Österreichische Computer Gesellschaft (OCG)
Wollzeile 1-3
1010 Wien
Datum: 2020-02-26
Zeit: 19:00
Abstract:

RISC-V ist eine freie Instruction Set Architektur, die von zunehmend mehr Prozessor-Herstellern unterstützt wird. So hat zum Beispiel Western Digital angekündigt, in Zukunft über ein Milliarde RISC-V Prozessoren pro Jahr in Festplatten zu verbauen. Die RISC-V Foundation zählt unter anderen Google, nVidia, Micorchip, Qualcomm, Western Digital, IBM, NXP, Samsung, Huawei, Seagate, HP, Hitachi, Infineon, Sony, ST Microelectronics, TSMC, und Xilinx zu ihren fast 200 Firmenmitgliedern. RISC-V existiert in Varianten für 32-bit und 64-bit und eignet sich für ein breites Spektrum von Prozessoren, von kleinen Microcontrollern bis grossen linux-basierten Server-Systemen.

RISC-V ist ein modulares System bestehend aus einem “Integer Base Instructionset” und Erweiterungen. Zu den Erweiterungen zählen Floating Point Instructions, Vector Instructions, Packed SIMD Instructions, und auch “Bit Manipulation” Instructions im weitesten Sinne. Der Standard für die RISC-V Bit Manipulation Instructions steht kurz vor der Ratifizierung und ist der Schwerpunkt der zweiten Hälfte des Vortrages.

Über die Vortragende:

Claire Wolf (Symbiotic EDA) leitet die RISC-V Task Group fuer die RISC-V BitManip extension zusammen mit Ken Dockser (Qualcomm). Claire ist bekannt für Open Source EDA Projekte wie Yosys, nextpnr und OpenSCAD, sowie RISC-V Projekte wie den PicoRV32 Prozessor und RISC-V BitManip. Sie ist CTO von Symbiotic EDA, einer Firma, die Open Source Werkzeuge zur formalen Verifikation digitaler Hardware, inklusive spezieller Werkzeuge zur formalen Verifikation von RISC-V Prozessoren, sowie Open Source FPGA toolchains entwickelt. Symbiotic EDA ist Member der RISC-V Foundation.

Fun mit Antennen und genetischen Algorithmen

Vortragender:
Ralf Schlatterbeck
Ort: Tummelplatz am LUGA Server
Datum: Mittwoch 25. März 2020
Zeit: 19:00
Abstract:

Genetische Algorithmen sind von der Natur inspirierte Such-Algorithmen mit welchen man schwierige multidimensionale Probleme lösen kann. Dabei muss man für die Suche nur eine Bewertungsfunktion angeben die beschreibt, wie gut die aktuelle Lösung ist (Fitness).

Der Vortrag gibt einen Überblick, wie ein genetischer Algorithmus (GA) im Prinzip funktioniert. Dann wird vorgestellt, was man damit machen kann. Beispiele sind das Erzeugen von magischen Quadraten, die Erstellung (nicht das Lösen) von schwierigen Sudokus, oder die Berechnung von Antennen am Beispiel einer Antenne für das 70cm Amateurfunkband.

Eine Antenne kann man berechnen wenn man einen genetischen Algorithmus mit einem Programm zur Antennen- Simulation koppelt. Damit lassen sich Antennen-Designs finden, die in der Praxis recht gute Eigenschaften haben. Es wird gezeigt, wie man die Parameter einer Antenne für einen GA aufbereitet und zeigt schließlich einige -- teilweise auch auf den ersten Blick überraschende -- Ergebnisse von Yagi-Antennen für das 70cm Amateurfunkband.

Für die Software habe ich das "Parallel Genetic Algorithm Package" PGApack (das ist eine uralte SW von den Argonne National Laboratories aus den 1990er Jahren die auf Parallelrechnern mit MPI laufen kann aber auch eine Standalone-Variante hat. Ich habe eine Version davon gemacht die die Original-Doku wieder aus TeX bauen kann, einen Bug fixt, und die Änderungen des Debian Maintainers einpflegt. Ausserdem compiliert meine Version gegen alle drei MPI-Implementierungen die von Debian gepackaged werden) und meinen Python-Wrapper dazu verwendet. Für die Antennensimulation kommt eine Variante von NEC2 für Python zum Einsatz.

Traue keiner Abstimmung die Du nicht selbst beeinflusst hast

Vortragender:
Goesta Smekal
Ort: Tummelplatz am LUGA Server
Datum: Mittwoch 24. Juni 2020
Zeit: 19:00
Abstract:

Ein Aufruf zur Teilnahme an und kritischen Auseinandersetzung mit demokratischen Entscheidungen in einer digitalisierten Welt.

In wenigen Wochen stehen in Wien Wahlen an. Und das unter besonders herausfordernden Bedingungen (für Leserinnen und Leser in der Zukunft: es ging gerade eine Pandemie um die Welt, physische Kontakte und große Gruppen sind immer noch zu meiden).

Das Ergebnis einer demokratischen Wahl setzt ein sehr hohes Maß an Vertrauen von vielen Personen voraus, da sich darauf die Legislative und Exekutive eines Gemeinwesens gründet. Dieses Vertrauen herzustellen war in der Geschichte nicht einfach und muss in einer Gesellschaft stets aufs Neue bewiesen werden.

Die Kombination mit einer ansteckeden Krankheit und der daraus folgenden Empfehlung, enge Kontakte mit fremden Personen zu meiden stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Als logischen Ausweg sehen viele Menschen die elektronische Stimmabgabe, oder zumindest Breifwahl. Beide Ansätze haben bei näherer Betrachtung unerwartet große Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit der Stimmabgabe.

Aus diesem Anlass kombiniere ich zwei Vorträge, die ich vor Jahren zu den Themen "Vertrauen in der digitalen Sphäre" und "E-Voting" gehalten habe. Dabei nehme ich die Grundlagen der demokratischen Wahl in Österreich zum Ausgangspunkt und beleuchte die Herausforderungen der Distanzwahl im Allgemeinen und der elektronischen Stimmabgabe im Speziellen. Die Frage nach den Grundlagen des Vertrauens an sich ergibt sich dabei zwanglos und muss ständig mitbeleuchtet werden.

Sysadminday 2020

Vortragender:
LUGA
Ort: Jesuitenwiese im Wiener Prater
Datum: 2020-07-31
Zeit: 16:00
Abstract:

Wir feiern den jährlichen

System Administrator Appreciation Day www.sysadminday.com

mit einem Picknick unter freiem Himmel, bei nicht klimatisierter Luft und optional mit emotional nahestehenden analogen Daseinsformen.

Termin: Freitag, 31. Juli ab 16:00

Ort: auf der Jesuitenwiese im wiener Prater (bei schlechtem Wetter wandert das Ganze in eine nahe gelegene Gastronomieeinrichtung)

Dieser internationale Feiertag findet hierzulande zu wenig Beachtung. Daher hat sich die LUGA entschlossen, dem Termin den würdigen Rahmen zu verpassen.

Wer Lust auf ungezwungene Plaudereien mit Gleichgesinnten im Grünen hat ist herzlich eingeladen ein paar Lebensmittel und eine Decke zu schnappen und sich zu uns zu gesellen. Selbstverständlich sind Angehörige, Nachkommen, Vorfahren und sonstige gesellige Wesen gerne willkommen.

Die Jesuitenwiese erreicht man am besten über folgende Routen:

  • Straßenbahn Linie 1 (zB vom Schwedenplatz) bis zur Endstation "Prater Hauptallee", von dort etwa 350m Richtung Süden (also in die Richtung aus der die Bim gerade gekommen ist)
  • U2 zur Station "Krieau", dann die Trabrennstraße entlang, über die Prater Hauptalle und noch etwa 500m entlang der Rotundenallee (siehe oben).

Treffpunkt ist ein Wäldchen mitten auf der Wiese, zwischen den beiden Spielplätzen (praktisch für alle mit jüngerem Anhang) und etwas nördlich vom Trinkbrunnen (bei Hitze sicher auch nicht schlecht).

Wer sich per Satellit leiten lassen möchte kann das GPX File mit den Positionsdaten vom Treffpunkt und dem Trinkbrunnen verwenden, ansonsten gibt es noch den Link zum Stadtplan.


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